AGB
Anwendungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Angebote von Denise Gingerich-Habich, Brombachweg 24 a, 77815 Bühl, nachfolgend „Yogalehrerin“ genannt. Sie gelten unabhängig davon, ob die Angebote online, im Freien, in geschlossenen Räumen oder an sonstigen Veranstaltungsorten stattfinden.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden vor Vertragsschluss sowie vor der erstmaligen Teilnahme an einer Klasse oder Veranstaltung auf diese AGB hingewiesen.
Haftung und gesundheitliche Beeinträchtigungen
Mit der Anmeldung und Teilnahme an einem der Angebote bestätigt die teilnehmende Person, dass sie körperlich gesund und den Anforderungen der Teilnahme gewachsen ist. Bestehende gesundheitliche Einschränkungen, Vorerkrankungen, akute Beschwerden oder eine Schwangerschaft sind der Yogalehrerin vor Kursbeginn mitzuteilen.
Bei ernsthaften oder unklaren gesundheitlichen Beschwerden ist eine Teilnahme nur nach vorheriger ärztlicher Rücksprache zu empfehlen. Die Teilnahme an allen Angeboten erfolgt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Die Yogalehrerin weist auf mögliche Alternativen und Variationen hin und erinnert die Teilnehmenden regelmäßig daran, die eigenen körperlichen Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren.
Die Haftung der Yogalehrerin ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Unberührt bleiben insbesondere die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Die Verantwortung für die Einschätzung der eigenen körperlichen Belastbarkeit liegt bei der teilnehmenden Person.
Anmeldung & Vertragsschluss
Die Teilnehmenden melden sich schriftlich bzw. über die Buchungsplattform zu einem Kurs, einer Veranstaltung oder einem Retreat an und bestätigen hiermit ihre Zustimmung zu diesen AGB.
Kurse dauern grundsätzlich 60 Minuten, sofern nichts anderes angegeben ist. Eine Buchung erfolgt über die Plattform Fyndery oder durch ein ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular unter Vorleistung der vollständigen Teilnahmegebühr. Der Vertrag kommt mit Eingang der Buchungsbestätigung und Zahlung zustande.
Nichtnutzung und Ausfall
Nicht wahrgenommene Stunden werden nicht erstattet oder angerechnet – weder bei eigenem Ausfall noch bei Abbruch des Kurses.
Bei schwerer Krankheit oder Unfall, die eine weitere Teilnahme unmöglich machen, erstattet die Yogalehrerin die noch offenen Gebühren nach Vorlage eines ärztlichen Attests.
Pünktlichkeit und Mitwirkung
Die Teilnehmenden sind verpflichtet, pünktlich zum vereinbarten Kursbeginn zu erscheinen. Eine verspätete Ankunft berechtigt nicht zu einer anteiligen Rückerstattung oder Verlängerung der Unterrichtszeit. Die Teilnehmenden sind zur Mitwirkung verpflichtet, insbesondere durch rechtzeitige Bereitstellung notwendiger Informationen und die Einhaltung der Hausordnung (z. B. Sauberkeit der Räume).
Parkplätze und Infrastruktur
Es besteht kein Anspruch auf Parkplätze vor dem Haus oder auf der Zufahrt. Die Teilnehmenden parken auf eigene Verantwortung und haften für eventuelle Schäden oder Verstöße gegen Parkvorschriften.
Preise und Zahlung
Alle angegebenen Preise verstehen sich als Brutto-Preise inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Zahlung erfolgt vorab per Überweisung, über Fyndery oder andere vereinbarte Wege. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Mahnverzugszinsen. Mahnkosten trägt die säumige Teilnehmende.
Retreats
Mit Ticketkauf wird ein Platz verbindlich reserviert. Im Stornofall können Sie:
- eine Ersatzperson schicken,
- den vollen Betrag zahlen oder
- bei Nachrücker von der Warteliste eine Bearbeitungsgebühr von 20 € zahlen.
Eine private Reiserücktrittsversicherung wird empfohlen.
Mindestteilnehmerzahl
Bei weniger als sechs angemeldeten Teilnehmenden behält sich die Yogalehrerin vor, die Veranstaltung abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden vollständig erstattet oder auf Wunsch gutgeschrieben.
Ausfall von Klasseneinheiten
Falls eine vereinbarte Klasseneinheit durch die Yogalehrerin nicht durchgeführt werden kann – etwa aufgrund von Krankheit –, wird die Einheit ans Ende des Kurses angehängt oder zu einem alternativen Termin nachgeholt.
Höhere Gewalt
Die Yogalehrerin haftet nicht für Ereignisse höherer Gewalt, die die Erbringung der vertraglichen Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen. Dazu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Regierungsmaßnahmen, Lockdowns, Pandemien oder Epidemien, Krieg, militärische Konflikte, Streiks sowie sonstige unvorhersehbare Umstände, die außerhalb des Einflusses der Vertragsparteien liegen.
Im Falle behördlicher Einschränkungen der Teilnehmerzahl, Schließungen oder Arbeitsverbote bietet die Yogalehrerin die Umwandlung vor Ort stattfindender Stunden in Online-Stunden an.
Bei angefangenen Kursen ist eine Rückerstattung der Kursgebühr ausgeschlossen. Ausfälle oder Reduktionen von Stunden berechtigen nicht zu einer Kürzung der gezahlten Beiträge. Für bereits bezahlte, aber noch nicht begonnene Kurse kann die Einlösung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Sollte eine höhere Gewalt länger als sechs Monate andauern, können feste Monatsabos von den Teilnehmenden jederzeit gekündigt werden.
Aufsicht & Haftung
Die Nutzung der Räumlichkeiten sowie die Teilnahme am Unterricht erfolgt für die Teilnehmenden stets auf eigene Gefahr.
Die Yogalehrerin haftet nicht für Garderobe, mitgebrachte Gegenstände oder Gegenstände, die liegengeblieben sind.
Eine Teilnahme am Unterricht oder an Veranstaltungen ist nur bei voller Gesundheit zu empfehlen. Bestehende gesundheitliche Einschränkungen, Vorerkrankungen oder Beschwerden sind der Yogalehrerin vor Kursbeginn mitzuteilen.
Kinderyoga-spefizische Regelungen
Für Angebote im Kinderyoga (Kinder unter 18 Jahren) gelten folgende besondere Bedingungen:
Die Anmeldung und Zahlung erfolgt ausschließlich durch die gesetzlichen Vertreter (Eltern oder Erziehungsberechtigten), die als Vertragspartnerinnen und Vertragspartner haften.
Vor der ersten Teilnahme ist ein Einverständniserklärung der Eltern erforderlich, inklusive Bestätigung des gesundheitlichen Eignung des Kindes und Zustimmung zu Bildaufnahmen (soweit zutreffend).
Die Aufsichtspflicht der Yogalehrerin gilt nur während der vereinbarten Unterrichtszeit. Eltern haften für Schäden, die das Kind verursacht, und werden aufgefordert, eine Haftpflichtversicherung zu prüfen.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr des Kindes; die Haftung der Yogalehrerin bleibt auf Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beschränkt.
Übungsmaterial
Die zur Yogastunde benötigten Hilfsmittel (Yogamatten, Sitzkissen, Decken usw.), die vom Kursort oder Yogastudio zur Verfügung gestellt werden, sind pfleglich zu behandeln und nach Gebrauch an den dafür vorgesehenen Ablageort zurückzulegen.
Falls das Yogaequipment vom Kursort nicht gestellt werden kann, bringen die Teilnehmenden ihre eigenen Utensilien mit.
Bildaufnahmen
Von einzelnen Yogastunden oder Kursen werden gelegentlich Fotos zur Dokumentation und Vermarktung angefertigt. Einzelne Personen sind dabei nicht erkennbar.
Mit Abschluss des Vertrags erklären die Teilnehmenden ihr Einverständnis zur Nutzung solcher Aufnahmen. Eine abweichende Erklärung gegenüber der Yogalehrerin ist jederzeit möglich.
Datenschutz
Die beim Vertragsschluss erhobenen, übermittelten oder verarbeiteten personenbezogenen Daten werden elektronisch gespeichert. Mit Abschluss des Vertrags erklären sich die Teilnehmenden mit der Verarbeitung und Speicherung solcher Daten einverstanden. Die Speicherung erfolgt ausschließlich, soweit sie für die Begründung, Ausführung und Abwicklung des Vertrags erforderlich ist oder die Yogalehrerin gesetzlich zur Aufbewahrung verpflichtet ist.
Alle gesundheitlichen und privaten Informationen der Teilnehmenden werden von der Yogalehrerin streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
Schlussbestimmungen:
Änderungen der AGB nur schriftlich, deutsches Recht gilt, Salvatorische Klausel (ungültige Teile berühren den Rest nicht).
Gerichtsstand:
Ausschluss der Verbrauchergerichte oder Verweis auf Streitbeilegungsstelle (z. B. Verbraucherzentrale).


